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Kranke Mitarbeiter sind teuer. So viel kostet ein Krankheitstag wirklich

Krankheitstage gehören zum Alltag. Was sie wirklich kosten, unterschätzen viele. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin rechnet mit rund 144 Euro pro Krankheitstag, allein für die direkten Lohnkosten. Rechnet man Vertretung, Produktivitätsverluste im Team und Folgekosten dazu, sind es eher 429 Euro. Für 2023 summiert sich das bundesweit auf 886 Millionen Krankheitstage und rund 128 Milliarden Euro Produktionsausfall.

Für kleine und mittlere Unternehmen wiegt jeder Ausfall schwerer. Fällt eine Fachkraft aus, verzögern sich Projekte, Kundenbeziehungen leiden. Große Unternehmen federn das leichter ab.

Fast jeder zweite Fehltag geht auf zwei Ursachen zurück: Muskel-Skelett-Beschwerden und psychische Belastung wie Stress und Burnout. Die Ursachen sind meist bekannt: zu langes Sitzen, zu wenig Bewegung, zu viel Druck ohne Erholung. Genau da setzt betriebliches Gesundheitsmanagement an, mit Gesundheitschecks, Bewegung, Schlaf- und Stress-Workshops und Führungskräftecoaching.

Und es rechnet sich. Die Studienlage zeigt einen klaren positiven Return, schon wenige eingesparte Fehltage pro Kopf wirken sich auf die Bilanz aus. Wer in Prävention investiert, senkt nicht nur Ausfälle, sondern hebt Motivation und Leistung. Rechnen Sie einmal nach, was Ihr Krankenstand kostet und was ein paar Tage weniger wert wären.

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