Wie Gesundheit Mitarbeiter bindet: Employer Branding durch BGM
Im Fachkräftemangel ist nicht mehr die Frage, ob Sie Employer Branding betreiben, sondern wie Sie sich abheben. Obstkorb und Tischkicker reichen nicht mehr. Bewerber achten darauf, wie ernst ein Unternehmen die Gesundheit seiner Leute nimmt. Genau hier zahlt betriebliches Gesundheitsmanagement ein.
Gesunde Mitarbeitende sind leistungsfähiger, motivierter und loyaler. Ein strukturiertes BGM macht daraus einen Vorteil für Ihre Arbeitgebermarke: fürs Image (verantwortungsbewusst, modern), im Recruiting (Bewerber bevorzugen echte Maßnahmen) und in der Abgrenzung zur Konkurrenz. Ein Obstkorb ist ein nettes Extra, ersetzt aber kein BGM. Bewerber merken schnell, ob Gesundheit gelebt wird oder nur behauptet.
Die Zahlen stützen das. Laut der TK-Arbeitgeberstudie „#whatsnext BGM 2025“ nennen 58 Prozent der Unternehmen Gesundheitsförderung als wichtiges Kriterium für ihre Attraktivität. Gut unterstützte Mitarbeitende bleiben länger und sind motivierter. Und die Kostenseite: im Schnitt 15 Krankheitstage pro Kopf und Jahr. Bei 25 Mitarbeitenden sind das 375 Tage, schnell über 150.000 Euro im Jahr. Wie sich das zusammensetzt, steht im Beitrag zu den Kosten eines Krankheitstags.
Wirksam wird es, wenn Sie über Symbolik hinausgehen: Bewegung (Fitnessprogramme, Ergonomie), mentale Gesundheit (Workshops, Coaching, Beratung), Schlaf und Regeneration (flexible Arbeitszeiten), Ernährung (statt Obstkorb lieber Zuschüsse oder Ernährungscoaching) und Anreize (Gesundheitsbudgets). Und Sie kommunizieren die Maßnahmen aktiv, intern wie extern. Nur dann werden sie Teil Ihrer Arbeitgebermarke. Eine klare BGM-Strategie hilft, sich für die wirksamsten Maßnahmen zu entscheiden.
Gesundheit ist die neue Visitenkarte. Sie senkt Fehlzeiten und bindet die Menschen, die Sie halten wollen.

